Herzlich willkommen auf der Homepage unserer Hausarztpraxis in Tarmstedt.



COVID-19-Impfungen:  die Landkreisimpfungen sind beendet. Impfzentren schließen. Wir haben eine COVID-19 Impfliste und werden stets am letzten Donnerstag eines Monats abends ein paar Corona-Impfungen durchführen. Pro Fläschchen gibt es 6 Dosen. Für eine Impfung stechen wir ein Fläschchen nicht an, sondern ab 4. angemeldeten Impfungen, sodass wir maximal 2 Dosen des Impfstoffes verwerfen müssen. Ansonsten verschieben wir die Impfung auf den Folgemonat. Über Einzeldosis-Impfstoffe liegen uns noch keine Informationen vor, aber dies wird in den nächsten Jahren sicherlich Usus werden. Unser Impffokus liegt aktuell noch auf den Influenzaimpfungen. Sie glauben gar nicht, was aktuell in einigen Notaufnahmen und Stationen los ist. Jeder, der dort nicht mit einer Influenzaerkrankung aufschlägt, entlastet die Ambulanzen und Rettungsdienste. Die Impfung kann Sie persönlich schützen. Sicher schützen die Influenza-Schutzimpfungenin der Gesamtheit unser wackeliges Gesundheitssystem.


Corona-PCR-Tests für unsere Patientinnen und Patienten: einige Menschen, wie z.B. Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen, brauchen noch den PCR-Nachweis für den Arbeitgeber. Durchführung täglich ab 06.30 h über Gartenpforte am Sprechzimmerfenster.  Bitte am Vortag telefonisch (!) anmelden, sodass alles vorbereitet werden kann. Montagsfrüh (ggf. auch freitagsfrüh) auch ohne Anmeldung um 06.30 h mit Wartezeit, da ggf. Anmelden kurzfristig nicht möglich ist wegen des Wochenendes. Uhrzeiten für die Feiertage, siehe oben.


Corona-Medikamente:  bei Risikopatienten haben wir endlich eine therapeutische Option, um das Risiko eines schweren Verlaufes (welcher nach Impfung deutlichen seltener auftritt als früher) noch einmal zu senken.  Wichtig ist: je früher die COVID-19-Therapie begonnen wird, desto besser der Effekt. Wenn Sie also Risikopatient sind, dann bitte bei Symptomen rasch selbsttesten und sich hier rasch telefonisch melden, falls positiv. Es ist bemerkenswert wie häufig Kinder zuhause getestet werden, es schon lange Routine ist, dass bei Symptomen Abstriche zuhause erfolgen -  Aber wie häufig ich noch Menschen in sehr hohem Alter spreche, die keine Schnelltests zuhause haben. Genau diese Menschen profitieren am stärksten von einer schnellen COVID-19-Diagnose, da in diesem Fall eine Therapie folgen kann.  


Das Impfsonntag-Gruppenfoto (Sommer 2021) des kleinen Praxisteams + freiwillige Unterstützung von Familie und aus Berlin ist nach der Morgenbesprechung vor der Impfaktion entstanden, bevor sich alle umgezogen haben.
Schuhwerk, Hosen und Masken wurden, wenn nötig, noch getauscht, bevor die erste Person am Impfsonntag geimpft wurde.

Bei uns in der Praxis besteht weiterhin Maskenpflicht

u.a. zum Schutz unserer Risikopatient*innen und um das Risiko zu mindern, dass wir infektionsbedingt schließen müssen. Neben Influenza und Corona können viele weitere Erkrankungen durch die Maske verhindert werden. In der aktuellen angespannten Lage im ambulanten und stationären Bereich ist es wichtig, dass wir einsatzfähig bleiben. Vermutlich im Frühling wird dann die Pflicht abgeschafft. Risikopatient*innen werden wir dann weiterhin empfehlen in der Praxis eine Maske zu trangen, sowie auch denen, die akut atemwegserkrankt sind, sprich die, die husten, Rachenschmerz haben usw. Danke!


Der Notaufnahme-Drilling (1-2-3)

Versichertenkarte - Medikationsplan - Blauer Bogen

 

Ärztinnen und Ärzte in Notaufnahmen und auch Fachärztinnen und Fachärzte haben immer weniger Zeit. Angenommen im Notfall hat man in der Notaufnahme 30 Minuten Zeit für Sie, braucht aber 25 Minuten für das Erfragen von chronischen Erkrankungen,  Voroperationen, Allergien und der Dauermedikation (die berühmt-berüchtigte rote-blaue-weiße-Pillen-Raterunde): dann bleiben 5 Minuten für das eigentliche Problem. Ähnlich kann es in der Facharzt- oder einer Vertretungspraxis sein. Je weniger Zeit für den eigentlichen Vorstellungsgrund, desto schlechter die Versorgung.

 

Versuchen wir gemeinsam das Verhältnis umzudrehen. Je besser Sie vorbereitet sind, desto besser kann man Ihnen helfen. Und glauben Sie mir - überarbeitete Kolleginnen und Kollegen sind deutlich motivierter, wenn Sie vorbereitet kommen. Dies erhöht die Versorgungsqualität und kommt damit Ihrer Gesundheit zugute.  

 

 Denken Sie an die 3 Basisdokumente: 

1.) Versichertenkarte

2.) Medikationsplan (aktuell, BMP)

3.) Blauer Bogen (Praxisbesonderheit auf blauem, festen Papier: Diagnoseliste, Allergien, Impfstatus auf der Rückseite)

 

Doppelt hält besser - 3 weitere Punkte, die sich lohnen, beachtet zu werden: 

 

4) Überweisung

5) Vorbefunde (Laborwerte, Arztbriefe, CDs mit z.B. CT-Bildern)

6) Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, ggf. Betreuungsverfügung

 

für detaillierte Info: Siehe bitte Link 3 + 3


Aufnahmestopp Praxis Dr. Steiner: Leider bin ich gezwungen einen Patientenaufnahmestopp anzuordnen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ist informiert. Ich sehe keine Chance, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entschärft. Nachtrag: habe nun kürzlich in der KV-Beratung erfahren, dass unsere Praxis eine Ausnahme darstellt mit unserem an die KV kommuniziertem Aufnahmestopp. Habe aber zu meiner Überraschung auch erfahren, dass  im präsentierten Quartal unsere Patientenzahlen zur Vergleichsgruppe bei 170 % liegen. Wir also im niedersächsischem Hausarztvergleich weit überdurchschnittlich Patient*innen versorgen. Der Gedanke an den Aufnahmestopp belastet mich nun weniger. Bei noch mehr Patientinnen und Patienten würde die Versorgungsqualität weiter sinken. Ich merke täglich, dass ich gerne mehr Zeit für Patient*innen in der Praxis, zuhause und in den Pflegeheimen hätte. Mehr geht nicht. Noch mehr Patient*innen anzunehmen käme einem Übernahmeverschulden gleich. Die aktuellen Probleme sind nicht schicksalhaft. Der money-driven-medicine wurde kein Riegel vorgeschoben. Masse statt Klasse wird weiterhin belohnt. Unter-, Über- und Fehlversorgung sind Alltag. Der Mangel an Landarztpraxen kam mit großer Ankündigung. Gegenmaßnahmen waren meist Tropfen auf den heißen Stein. Wirkliche Anstrengungen waren kaum zu spüren in den letzen Jahren. Meist hört man Rufe nach "mehr", statt mal abzuspecken und die Spreu vom Weizen zu trennen. Für 2023 hoffe ich, dass sich alle Probleme im Gesundheitswesen dank der Telematik Infraktstruktur sowie mithilfe von Apps und Algorithmen in Luft auflösen. Genug Zeit, Geld und Nerven hat das Ganze ja gekostet. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt. 


Montags, dienstags und mittwochs impfen wir zwischen 10.00 und 12.00 h ohne Anmeldung die Standardimpfung nach STIKO (Influenza, Pneumokokken, Tetanus-Diphtherie-Pertussis(-Polio), Mumps-Masern-Röteln, Gürtelrose-Impfungen, HPV9 für Mädchen und Jungen ab 9 usw.). Besonders bei Menschen aus Endemiegebieten bitte ich eindringlich um eine Poliomyelitisimpfung (Schutz vor der sog. Kinderlähmung). Impfungen bieten nicht nur individuellen Schutz, sondern sind auch eine solidarische Maßnahme. Es ist besser Erkrankungen zu verhindern, als sie aufwendig therapieren zu müssen. Was Ausbrüche neben dem direkten Schaden sonst noch alles anrichten können, sollten wir jetzt gelernt haben. Machen wir nicht noch einmal den gleichen Fehler. Einen Poliomyelitisausbruch in Deutschland brauchen wir nicht. USA und das Vereinigte Königreich haben bereits die ersten Fälle registriert. Die USA und das Vereinigte Königreich schauen auch genauer hin als so manch andere Länder.




Vorsorge und Impfungen

Krankheitsprävention ist eine essentielle Aufgabe des Hausarztes. Sinnvolles Impfverhalten hilft, diesem Ziel näher zu kommen.



Hausbesuche

Ist es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich in der Praxis zu erscheinen, so versuchen wir, zu Ihnen zu kommen.



Ultraschall

Hochmoderne Technik, gepaart mit Ultraschallerfahrung und vernünftiger Indikationsstellung sind wichtige Werkzeuge des niedergelassenen Arztes.